Braunbach GmbH
INFO

Gerüstarten

  • Arbeitsgerüst

    Ein Arbeitsgerüst dient dazu, Arbeiten an Bauwerksteilen auszuführen, die ansonsten nicht oder nur schwer zugänglich sind, wie z. B. Verputzarbeiten oder Arbeiten an der Dachrinne.

    Es muss ausreichend tragfähig sein, um die darauf Arbeitenden, ihr Arbeitsgerät sowie das erforderliche Arbeitsmaterial zu tragen.

    Ein Arbeitsgerüst, auf dem nur ein Spengler eine Dachrinne anzubringen hat, kann also in einer leichteren Art ausgeführt sein als ein Gerüst, von dem aus Natursteinarbeiten an der Fassade ausgeführt werden.

  • Fanggerüst

    Ein Fanggerüst dient dazu, Arbeiten an schrägen Flächen wie zum Beispiel an Dächern abzusichern und zu verhindern, dass Personen und Gegenstände über die Traufkante hinweg tiefer nach unten abstürzen.

  • Schutzgerüst

    Schutzgerüste sind nicht dazu gedacht, um von dort aus Arbeiten am Bauwerk auszuführen, sondern um die Arbeiter und Passanten gegen Absturz zu sichern oder um diese vor herabfallenden Bauteilen zu schützen.

    Das Fanggerüst zählt ebenfalls zu den Schutzgerüsten.

    Es sorgt für die Absturzsicherung bei ungesicherten Arbeitsflächen wie etwa bei noch nicht hochgezogenen Wänden. Das Dachfanggerüst ist erforderlich, um die auf dem Dach Arbeitenden vor einem tieferen Absturz zu sichern.
    Das Dachfanggerüst dient auch als Schutz der darunter befindlichen Personen gegen herabfallende Gegenstände. Bei Flächen, über denen für einen längeren Zeitraum Arbeiten ausgeführt werden, kann es erforderlich sein, Schutzdächer auf Gerüsten anzuordnen, um Passanten oder Arbeiter vor herabfallenden Gegenständen sicher zu schützen.

  • Vorschriften

    Europaweit gelten für Arbeitsgerüste die Euronormen EN 12810 bzw. EN 12811 mit ihren Teilen.

    In Deutschland unterscheidet man in der Normung zwischen Arbeits- und Schutzgerüsten. Deshalb gibt es auch in Deutschland für Schutzgerüste eine eigene sogenannte "Restnorm" DIN 4420-3-2006-01 mit ausgewählten Gerüstbauarten und ihren Regelausführungen.

    Für Traggerüste hingegen gelten europaweit EN 12812:2004 und EN 12813:2004.

    Fahrgerüste (Rollgerüste) werden von DIN 4422-1 bzw. HD 1004:1992 geregelt.

    Weitere DIN-Normen und Euronormen regeln die Anforderungen an einzelne Gerüstteile.

    DIN 18451 VOB/C Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen. Gerüstarbeiten. bildet meistens die Grundlage für Ausführung und Abrechnung.


    Außerdem sind die Arbeitsschutzvorschriften zu beachten.

  • Historische Gerüste

    Alles wurde irgendwann einmal erfunden, somit auch das Gerüst. Lesen Sie hier wann das erste Gerüst entstanden ist und wie sich der Gerüstbau im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat.

    Ägypten


    Zum Bau von Wohnhäusern wurden keine Gerüste eingesetzt. Holz war in Ägypten teuer und knapp. Sie wurden nur dort verwendet wo kein größerer Materialaufwand bestand.
    In anderen Einsatzgebieten, z.B. zur Bearbeitung von Steinen, zum Einrüsten von Statuen und für kleine Hilfskonstruktionen wurden notwendige Gerüste genutzt

     

    Antikes Griechenland

    Die Verwendung von Holz wurde durch archäologische Funde erwiesen.
    Es kam noch Eisen hinzu und bei der Baustelleneinrichtung
    wurden nun Hebemaschinen zum Einsatz gebracht.

     

    Rom

    In Rom wurden im Zusammenhang mit Stuck- und Putzarbeiten an gewölbten Decken Gerüstbauarbeiten erwähnt. Es beschreibt die Konstruktion aus Zypressenholz.
    Es könnte sich bei einigen um Baugerüste oder Beobachtungsleitern gehandelt haben

Gerüstbau Braunbach GmbH   |   Carl-Zeiss-Str. 11   |   66877 Ramstein-Miesenbach   |   Tel.: 06371/614771   |   Fax: 06371/614772

webdesign Bodo Schmitt
Copyright © 2015 Gerüstbau Braunbach GmbH